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Veränderungen mitgestalten – zukunftsfähig sein: Fachkräftesicherung in kommunalen Bildungslandschaften

Online-Fachtag | 9.15 Uhr bis 14.30 Uhr

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Die Fachkräftesicherung ist aktuell eine zentrale Herausforderung für Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Damit verbunden sind vielfältigste Querschnittsaufgaben. Kreise und kreisfreie Städte sind als zentrale Akteure in der Verantwortung, Lebensverhältnisse in Stadt und Land zu gestalten, Fachkräfteengpässen entgegenzuwirken und Menschen vor Ort attraktive (Aus-) Bildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten zu bieten.

Im Zentrum des zweiten Fachtags der Transferagentur Hessen stehen folgenden Fragen:

  • Fachkräftemangel (in Hessen?!): Wo stehen wir? Was sind die größten Herausforderungen?
  • Fachkräftesicherung als Querschnittsaufgabe: Welche Handlungsoptionen gibt es für Kommunen?
  • Bildung und Fachkräftesicherung: Welche Rolle kommt dem datenbasierten Bildungsmanagement in diesen Prozessen und Entwicklungen zu?

Der Konferenzraum ist am 19. Oktober ab 9.00 Uhr geöffnet.

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Wir freuen uns auf Sie!

Sollten Sie Schwierigkeiten beim Betreten des Konferenzraums haben, hier (175KB) finden Sie weitere Zutrittsmöglichkeiten.

Mentimeter:

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Unser Fachtags-Programm für Sie auf einen Blick

Mittwoch, 19. Oktober 2022, 09.15 – 14.30 Uhr

09.00 Uhr Einwahl & Ankommen

09.15 Uhr Beginn und Begrüßung
Dr. Elisabeth Aram, Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik

09.30 Uhr Impuls: Fachkräftemangel in Hessen?! Wo stehen wir? Was sind die größten Herausforderungen?
Dirk Werner, Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KoFa) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

10.15 Uhr Kommunale Bildungslandschaften und Fachkräftesicherung in Hessen: Perspektiven, Strategien und Handlungsoptionen Podiumsdiskussion mit
David Meinhard, Referent am Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)
Karl-Friedrich Frese, Erster Kreisbeigeordneter Landkreis Waldeck-Frankenberg
Martina Lenz, Regionaldirektion Bundesagentur für Arbeit
Dirk Werner, Leiter Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KoFa) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

11.05 Uhr Pause

11.15 Uhr Praxis- & Diskussionspanel 1

  • Praxispanel 1: Strategien zur Fachkräftesicherung in bildungsnahen Berufsgruppen
    Matthias Riesterer, Kreis Offenbach
  • Diskussionspanel 1: Bildungsmonitoring im Kreis Unna
    Lisa Harhoff, Kreis Unna

12.15 Uhr Mittagspause

  • Unser Service für Sie: Nutzen Sie gerne unsere Yoga-Pause um 12.40 Uhr
    Claudia Jörg, Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik

13.15 Uhr Praxis- & Diskussionspanel 2

  • Praxispanel 2: Dem Fachkräftemangel mit Kooperationen entgegenwirken
    Dr. Carolin Jürgens, Landkreis Mühldorf am Inn
  • Diskussionspanel 2: Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt
    Dr. Carola Burkert, Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB), Frankfurt am Main

14.15 Uhr Abschluss und Ausblick

14.30 Uhr Ende des Fachtags

Moderation: Dr. Corinna Mühlig, Carolin Seelmann


Begrüßung

9.15 Uhr

Dr. Elisabeth Aram, Institut für berufliche Bildung, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik

Impuls

9.30 Uhr

Fachkräftemangel in Hessen?! Wo stehen wir? Was sind die größten Herausforderungen?

Dirk Werner, Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KoFa) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Dipl.-Volkswirt; Jahrgang 1968

Studium der Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik in Köln; seit 1996 Referent im Institut der deutschen Wirtschaft Köln; seit 2006 Leiter des Themenclusters Berufliche Qualifizierung und Fachkräfte; Projektleiter "BQ-Portal – das Informationsportal für ausländische Berufsqualifikationen", "Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA)" sowie "Netzwerk Q 4.0 – Netzwerk zur Qualifizierung des Berufsbildungspersonals im digitalen Wandel".

Die Schwerpunkte der Forschungs- und Projektarbeiten liegen im Themencluster "Berufliche Qualifizierung und Fachkräfte". Hierbei stehen empirische Studien und eigene Umfragen zur Entwicklung von Ausbildung, Weiterbildung und Beschäftigung im Vordergrund, die sich unter anderem den Themenfeldern Ausbildungsstellenmarkt, Fachkräftesicherung, Zusatzqualifikationen in der Berufsausbildung, Berufsvorbereitung und Ausbildung spezifischer Zielgruppen, Qualifizierung von Menschen mit Behinderung, duale Studiengänge, Qualifikationsentwicklung, Finanzierung der beruflichen Bildung, Anerkennung ausländischer Berufsqualifikationen sowie dem internationalen Vergleich von Berufsbildungssystemen widmen.

Weitere Informationen

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Podiumsdiskussion

10.15 Uhr

Kommunale Bildungslandschaften und Fachkräftesicherung in Hessen: Perspektiven, Strategien und Handlungsoptionen

David Meinhard, Referent am Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

Karl-Friedrich Frese, Erster Kreisbeigeordneter Landkreis Waldeck-Frankenberg

Martina Lenz, Regionaldirektion Bundesagentur für Arbeit

Dirk Werner, Leiter Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KoFa) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Moderation: Julia Klausing und Dr. Corinna Mühlig

Ihre Statements, Ideen, Anregungen zu den Themen des Tages können Sie uns mitteilen unter:

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Um zu verfolgen, was die anderen Teilnehmenden schreiben, klicken Sie bitte auf folgenden Link.


David Meinhard, Referent am Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF)

David Meinhard, Referat berufliche Weiterbildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, ist zuständig für das Thema Fachkräftesicherung. Weitere Schwerpunkte seiner Arbeit liegen im Kompetenzmonitoring und Skills-Management sowie in der Digitalisierung in der Weiterbildung.

Karl-Friedrich Frese, Erster Kreisbeigeordneter Landkreis Waldeck-Frankenberg

Karl-Friedrich Frese ist Erster Kreisbeigeordneter im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Das Halten von jungen Menschen in der Region und die Gestaltung von attraktiven (Aus)Bildungsmöglichkeiten in der Region, sind zentrale Ziele für den Landkreis. Hierfür setzt der Landkreis eine Reihe an Programmen und Projekten um. Unter anderem hat sich Waldeck-Frankenberg nach der erfolgreichen Beteiligung am Programm „Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugwanderte“ auf den Weg gemacht, ein datenbasiertes kommunales Bildungsmanagement umzusetzen. Fokus ist dabei die systematische Weiterentwicklung der Datenbasis, um die operativen Bereiche unter Verwendung dieser Daten zu bearbeiten.  


Martina Lenz, Regionaldirektion Bundesagentur für Arbeit

Martina Lenz verantwortet in der Regionaldirektion Hessen u.a. das Thema Arbeitsmarktberichterstattung und Weiterbildung Erwachsener. Die studierte Juristin ist überzeugt: "Besondere Bedeutung hat die Netzwerkarbeit. Die Förderung insbesondere der beruflichen Weiterbildung erfordert ein abgestimmtes, gemeinsames Vorgehen aller Akteure am Arbeitsmarkt. Unsere kommunalen Partnerinnen und Partner sind dabei unverzichtbar."

Dirk Werner, Leiter Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KoFa) des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln e.V.

Studium der Volkswirtschaftslehre und Wirtschaftspädagogik in Köln; seit 1996 Referent im Institut der deutschen Wirtschaft Köln; seit 2006 Leiter des Themenclusters Berufliche Qualifizierung und Fachkräfte; Projektleiter "BQ-Portal – das Informationsportal für ausländische Berufsqualifikationen", "Kompetenzzentrum Fachkräftesicherung (KOFA)" sowie "Netzwerk Q 4.0 – Netzwerk zur Qualifizierung des Berufsbildungspersonals im digitalen Wandel".

Unsere Panels für Sie:

Praxispanel

Unsere Praxispanels am Vormittag und am Nachmittag geben Ihnen die Möglichkeit, anhand von Beispielen aus der Praxis die Verbindung von Themen der Fachkräftesicherung und Methoden und Ansätze des DKBM näher zu beleuchten.

Diskussionspanel

In den Diskussionspanels am Vormittag und am Nachmittag wollen wir mit Ihnen, nach einem thematischen Input, über Themen des DKBM oder neueste Ergebnisse der Arbeitsmarktforschung diskutieren. Sie sind herzlich eingeladen, Ihre eigenen Erfahrungen einzubringen.

Panels am Vormittag (parallel)

11.15 bis 12.15 Uhr

Praxispanel 1

Strategien zur Fachkräftesicherung in bildungsnahen Berufsgruppen

Matthias Riesterer, Kreis Offenbach

Moderation: Dr. Karin Becker, Transferagentur Hessen

In dem ganzen Prozess bildete das DKBM eine koordinierende und datenliefernde Klammer zwischen den verschiedenen Akteuren und Gremien.

Matthias Riesterer aus dem Kreis Offenbach wird in diesem Praxispanel die Fachkräftegewinnung im Erziehungs- und Betreuungskontext im Kreis Offenbach skizzieren und dabei besonders auf die einzelnen Prozessschritte und die Rolle des DKBM eingehen.

Diskussionspanel 1

Bildungsmonitoring im Kreis Unna


Lisa Harhoff, Kreis Unna

Moderation: Dr. Corinna Mühlig, Transferagentur Hessen

Lisa Harhoff, wissenschaftliche Mitarbeiterin beim Kreis Unna und zuständig für das Bildungsmonitoring und – management.  Der Kreis Unna mit seinen knappen 393.000 Einwohner*innen liegt im Zentrum des Landes Nordrhein-Westfalen und umfasst zehn Städte und Gemeinden. Wie viele Regionen in Nordrhein-Westfalen ist auch der Kreis Unna seit Jahren geprägt vom Strukturwandel und Fachkräftemangel.

Die Duale Ausbildung als ein wichtiger Faktor zur Fachkräftesicherung steht seit 2019 im Fokus des Bildungsmonitorings im Kreis Unna. Anhand von Daten wurde die duale Ausbildung im Bildungsmonitor Berufliche Bildung. Duale Ausbildung im Kreis Unna 2019 für alle Bürger*innen im Kreis, insbesondere relevanter Bildungs- und Arbeitsmarktakteuren, dargestellt. 2022 folgte der statistische Kurzbericht
Duale Ausbildung.

Panels am Nachmittag (parallel)

13.15 bis 14.15 Uhr

Praxispanel 2

Dem Fachkräftemangel mit Kooperationen entgegenwirken

Dr. Carolin Jürgens

Landkreis Mühldorf am Inn

Moderation: Carolin Seelmann, Transferagentur Hessen

Carolin Jürgens arbeitet seit 2017 im kommunalen Bildungsmanagement in den Bereichen Integration, Übergang Schule- Beruf und Hochschulkooperation und ist seit 2020 Stabstellenleitung bei "Lernen vor Ort", der Stabstelle für datenbasiertes kommunales Bildungsmanagement im Landkreis Mühldorf a. Inn.


Im Panel beschäftigen wir uns mit der Frage, wie der netzwerk- und kooperationsbasierte Ansatz im DKBM zur Fachkräftesicherung in Kommunen genutzt werden kann. Zunächst lernen die Teilnehmenden am Beispiel der Hochschulbildung den kooperativen Ansatz im Landkreis Mühldorf a. Inn kennen. Anschließend wird der Blick in die eigene Kommune gerichtet, indem die Struktur eigener Netzwerke sowie die Rahmen- und Gelingensbedingungen von eigenen Kooperationen reflektiert und miteinander diskutiert werden.

Diskussionspanel 2

Auswirkungen der Digitalisierung auf den Arbeitsmarkt

Dr. Carola Burkert

Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung der Bundesagentur für Arbeit (IAB), Frankfurt a. Main

Moderation: Eva Schäfer, Transferagentur Hessen

Dr. Carola Burkert arbeitet im Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) und ist dort zuständig für Hessen. Dort beschäftigt sie sich u.a. mit den Auswirkungen des demographischen und technologischen Wandels am Arbeitsmarkt, dem Themenkomplex Migration und Integration sowie den regionalen Disparitäten am Arbeitsmarkt.

Um die potenziellen Folgen der fortschreitenden Digitalisierung für den Arbeitsmarkt abzuschätzen, wird aufgezeigt, welche beruflichen Tätigkeiten durch den Einsatz neuer digitaler Technologien potenziell automatisch ausgeführt werden könnten. Etwa 32% der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten in Hessen sind 2019 in Berufen beschäftigt, in denen mehr als 70% der Tätigkeiten durch Computer oder computergesteuerte Maschinen ersetzbar sind. Bedeutet dies, dass Roboter diese Jobs übernehmen und wir Menschen "raus sind"? Tatsächlich verschwinden Berufe eher selten, aber sie verändern sich und neue Tätigkeiten kommen hinzu. Welche Anforderungen und Kompetenzen werden von Beschäftigen in diesem Arbeitsmarkt erwartet?

Zusammenführung der Beiträge & Ausblick

14.15 Uhr

Pausenentspannung
12.40 Uhr bis ca. 13.00 Uhr

Online-Fachtage haben einen Nachteil. Nicht nur, dass wir weniger miteinander im Austausch sind, wir sitzen meist auch zu lange am Rechner und sind viel weniger in Bewegung als in einer Live-Veranstaltung.  

Daher möchten wir Ihnen heute die Möglichkeit geben, an unserer kurzen INBAS-Yoga-Sequenz teilzunehmen.

Die Sequenz beginnt um 12.40 Uhr und endet gegen ca. 13:00 Uhr. Sie wird von Claudia Jörg, Yogalehrerin und TA-Kollegin,  geleitet.

Dabei ist Yoga ideal, um im Büroalltag eine Verschnaufpause einzulegen, sich wieder mal bewusst zu bewegen und zu entspannen. Yoga hat zahlreichende wohltuende und harmonisierende Auswirkungen auf die Gesundheit von Körper, Geist und Seele. In der Sequenz geht es um leichte Übungen, die im Sitzen und Stehen, also direkt am (mobilen) Arbeitsplatz ohne (Yoga)-Matte, praktiziert werden können.

Zur Yoga-Stunde

Datenschutzhinweise

Zur Durchführung der Online-Veranstaltung verwendet die Transferagentur Hessen das Videokonferenztool Webex. Hinweise zur Datenverarbeitung sind abrufbar unter

https://www.inbas.com/datenschutzhinweise-webex.

Für Sie zur Unterstützung

Hier finden Sie eine kurze Beschreibung für die Einwahl mit Webex Meeting:

Kurzanleitung zur Einwahl (PDF 729KB)

Am Veranstaltungstag

Sollten Sie am Tag der Veranstaltung Probleme mit der Einwahl in den Konferenzraum haben, wenden Sie sich an unsere Technik-Hotline unter der 069 27224-750.


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